Bremer Weiterbildungsschecks

FAQ für Bildungsanbieter 

Der „Bremer Weiterbildungsscheck“ ist ein Förderinstrument, das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Landes Bremen finanziert wird. Damit sollen Bürgerinnen und Bürger aus dem Land Bremen bei ihrer beruflichen Weiterbildung unterstützt werden und auch die Möglichkeit erhalten, einen anerkannten Berufsabschluss nachzuholen.

Neben Lehrgangskosten können auch Prüfungsgebühren, Kosten für Kompetenzfeststellungen und individuelle Unterstützungsleistungen übernommen werden. Die Kosten werden nach Ende der jeweiligen Maßnahme erstattet.

Der Bremer Weiterbildungsscheck wird stets gebunden an ein konkretes Angebot bei einem festgelegten Anbieter ausgegeben. Die Auswahl des Anbieters oder der Organisation des Qualifizierungsangebots erfolgt über die untenstehenden Beratungsangebote.

Vor Erteilung einer Förderzusage müssen die Bildungsinteressierten an einer Beratung durch eine der folgenden Beratungsstellen teilnehmen (je nach Ausgangslage):

  • NQE-Beratung der Landesagentur für berufliche Weiterbildung (LabeW) – Beratung zur Externenprüfung
  • Anerkennungsberatung der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa in der Arbeitnehmerkammer – Beratung zu ausländischen Berufsabschlüssen

Die Ausgabe erfolgt ausschließlich in digitaler Form, Empfänger*in und Anbieter erhalten die verbindliche Förderzusage zeitgleich.

Folgende Kriterien sind verbindlich:

1. Ihr Firmensitz ist in Deutschland,
2. Sie verpflichten sich zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes für das Land Bremen (Ab dem 01.04.2021 beträgt der Landesmindestlohn 12,00 € brutto je Zeitstunde für alle Arbeitnehmer/innen in sozialversicherungspflichtiger Form oder als geringfügig Beschäftigte)

Mit der Annahme des Bremer Weiterbildungsschecks wird die Erfüllung der auf dem Scheck vermerkten Leistung zum angegebenen Preis zugesichert. Es können während der Maßnahme keine zusätzlichen Kosten gegenüber der LabeW oder den Teilnehmenden (z.B. für Arbeits-/Lernmittel, Arbeits- und Sicherheitskleidung, Prüfungsgebühren etc.) geltend gemacht werden.

Ferner besteht die Verpflichtung, monatlich die Anwesenheit der teilnehmenden Person zu übermitteln. Die Anwesenheitsübersicht muss von der/dem Teilnehmenden bestätigt sein (z.B. durch Unterschrift). Sollte sich abzeichnen, dass die geförderte Person wiederholt oder dauerhaft an der Maßnahme nicht teilnimmt oder sich andere Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit ergeben, ist die LabeW umgehend zu informieren.

1. Die Auszahlung der Förderung kann erst nach Beendigung der Maßnahme erfolgen.
2. Es werden nur die Unterrichtstunden vergütet, an denen die geförderte Person tatsächlich teilgenommen hat, Fehlstunden mit vorliegender Entschuldigung können ggf. berücksichtigt werden.

Die Rechnungstellung erfolgt an die INBAS GmbH, bei der die Landesagentur als Projekt angesiedelt ist.

FAQ für Weiterbildungsinteressierte 

Der „Bremer Weiterbildungsscheck“ ist ein Förderinstrument, das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Landes Bremen finanziert wird. Damit sollen Bürgerinnen und Bürger aus dem Land Bremen bei ihrer beruflichen Weiterbildung unterstützt werden und auch die Möglichkeit erhalten, einen anerkannten Berufsabschluss nachzuholen.

Neben Lehrgangskosten können auch Prüfungsgebühren, Kosten für Kompetenzfeststellungen und individuelle Unterstützungsleistungen übernommen werden. Die Kosten werden nach Ende der jeweiligen Maßnahme erstattet.

Der Bremer Weiterbildungsscheck wird stets gebunden an ein konkretes Angebot bei einem festgelegten Anbieter ausgegeben. Die Anbieterauswahl und die Auswahl bzw. Organisation des Qualifizierungsangebots erfolgt über die untenstehenden Beratungsangebote.

Vor Erteilung einer Förderzusage müssen Sie an einer Beratung durch ein der folgenden Beratungsstellen teilnehmen (je nach Ausgangslage):

  • NQE-Beratung der Landesagentur für berufliche Weiterbildung (LabeW) – Beratung zur Externenprüfung
  • Anerkennungsberatung der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa in der Arbeitnehmerkammer – Beratung zu ausländischen Berufsabschlüssen

Die Beratungskräfte besprechen mit Ihnen unterschiedlichen Fördermöglichkeiten. Der Bremer Weiterbildungsscheck „springt ein“, wenn es sonst keine Möglichkeiten gibt. Dafür wird die Förderung anschließend passgenau an Ihren Bedarf angepasst.

Grundsätzlich ist eine Beratung jederzeit möglich. Wenn Sie jedoch schon eine bestimmte Qualifizierung im Blick haben, sollten Sie uns möglichst frühzeitig ansprechen.

Alle Details der Weiterbildung müssen bereits vor der verbindlichen Förderzusage geklärt werden. Dies ist zwingend notwendig, um die Förderung passend zuzusagen. Der Start Ihrer Wunschmaßnahme sollte also nicht zu kurzfristig stattfinden.

Wichtig: gefördert werden kann eine Weiterbildungsmaßnahme nur, wenn Sie noch nicht als Teilnehmer:in gestartet sind. Das gilt auch für den Prüfungsantritt.

Die Beratungsteams begleiten Sie im gesamten Prozess, besprechen mit Ihnen Ihren angestrebten Qualifizierungsweg und unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Bildungsanbieter.

Die Ausgabe des Weiterbildungsschecks erfolgt letztendlich in digitaler Form, Sie als Empfänger:in und der ausgewählte Anbieter erhalten die verbindliche Förderzusage zeitgleich. Ein Wechsel des Anbieters und des Angebots ist nach Ausstellen der Förderzusage nicht mehr möglich. Hierzu ist eine neue Förderung notwendig, die nur nach erneuter Beratung vereinbart werden kann.

Sobald Sie die Förderzusage erhalten, ist schon alles Wichtige vorab geregelt. Sie müssen nur noch Ihre Weiterbildung starten. In vielen Fällen ist hierzu noch ein Vertrag mit dem Bildungsträger abzuschließen, der die genauen Rahmenbedingungen für die Maßnahme vorgibt.

Grundsätzlich gilt für Sie eine Teilnahmepflicht im vereinbarten Umfang. Der Bildungsanbieter ist seinerseits verpflichtet, das Angebot in entsprechendem Umfang bereit zu stellen und Ihre Anwesenheit zu dokumentieren.

Sollten innerhalb der Maßnahme Schwierigkeiten auftreten oder gibt es private Veränderungen, die einer weiteren Teilnahme im Wege stehen, ist die LabeW umgehend zu informieren. Nur so können wir gemeinsam eine Lösung erarbeiten für Ihren weiteren Qualifizierungsweg.